Ich bin die Tina. Und ich mag es, mich zu bewegen. Beim Pilates meinen Körper gezielt zu trainieren. Mich beim Yoga besser zu spüren. Rund um Riegersburg zu radeln fühlt sich für mich nach Freiheit an. Beim Waldlauf sortieren sich meine Gedanken und neue Ideen entstehen. Auf Reisen bin ich am liebsten zu Fuß unterwegs, weil ich durch das langsame Vorankommen entschleunigter, bewusster, achtsamer werde. Wenn ich in Bewegung bin, wird es in mir ruhig. Ich fühle mich ausgeglichen.
Mein Lieblingssport als Kind? Fußball zuschauen. Die Folge waren ständige Rückenschmerzen und Migräne. Warum ich all das nicht mehr habe? Anfang meiner 20er-Jahre krempelte ich mein Leben um und begann, Sport in meinen Alltag zu integrieren. Mittlerweile bin ich in der glücklichen Lage, auch beruflich das zu tun, was ich am liebsten mache: Mich bewegen!
Körper und Geist
sind für mich untrennbar miteinander verbunden. So ist es auch mit der Bewegung. Ich brauche sie körperlich - ob beim Krafttraining, Ausdauersport oder gemütlichem Spaziergang. Ich brauche aber auch die geistige Bewegung. Will immer wieder Neues ausprobieren und lernen. Mich, die Menschen, das Leben besser verstehen. Ich will über den Tellerrand hinaus und noch viel lieber auf die andere Seite der Welt schauen. Aus meiner Komfortzone kommen - weil ich mittlerweile weiß, dass Freiheit aus dem Mut heraus entsteht, Entscheidungen zu treffen! Mit Leichtigkeit durchs Leben gehen... ganzheitlich wohl fühlen... Vertrauen haben... zufrieden und dankbar sein... dafür braucht es eine klare Bereitschaft. Ich bin bereit, mich dafür zu bewegen. Jeden Tag aufs Neue!
Mein Fundament
Dankbarkeit: Erkenne, wofür du alles dankbar sein kannst und du wirst eine Veränderung wahrnehmen. Selbstliebe: Behandelst du dich selbst so, wie du die Menschen behandelst, die du liebst? Selbstverantwortung: Nutze die Möglichkeiten, dein Leben selbst in die Hand zu nehmen und auf deine Gesundheit zu achten! Achtsamkeit: Hörst du auf die Signale deines Körpers? Welches Gefühl geben dir die Menschen, mit denen du deine Zeit verbringst? Nimmst du deine Umwelt wahr? Was macht Social Media mit dir?
Das Reh - mein Krafttier
Es vereint jene Eigenschaften und Werte, die meine Richtung vorgeben und mich immer wieder auf meinen Weg zurückbringen. Damit ich mich nicht verliere. Authentisch bleibe. Ich bin. Das Reh springt mit Leichtigkeit durchs Leben und verlässt sich auf seinen Instinkt. Es ist da - aber nicht greifbar. Es versichert mir, dass ich vertrauen darf. Das Reh zeigt sich, ist zugleich unnahbar. Es sagt mir: Ich darf mich mit Menschen umgeben, die mir gut tun. Mich aber auch zurückziehen, wenn mir danach ist. Das Reh ist mutig und kraftvoll. Es weist mich darauf hin, mich meinen Stärken bewusst zu werden. Das Reh ist feinfühlig und friedlich. Es erinnert mich daran, demütig und dankbar zu sein.
Doktor Wald
Mein Ruheort. Mein Zufluchtsort. Mein Kraftort. All die wissenschaftlichen Belege dafür, dass die Natur gesundheitsfördernd ist, brauche ich nicht. Denn ich spüre es! Auch mir fällt es oft schwer, aus dem Alltag und dem Gedankenkarussell auszusteigen - aber im Wald geht das schnell. Hier kann ich wirklich nur im Moment sein, abschalten, genießen und Energie tanken.
Der Beginn meines Wegs
Nein, ich war nicht immer entspannt. Im Gegenteil, mit meinem Perfektionismus habe ich mir das Studentenleben schwer gemacht. Die Folge des "Sich-ständig-unter-Druck-Setzens" waren Panikattacken und Schlafstörungen. Anschließend bin ich im Marketing gelandet... eine Branche, die zu Zeiten von Social Media keinen Feierabend kennt. „Dank“ meiner Erfahrungen während des Studiums wollte ich die Warnungen meines Körpers dieses Mal aber rechtzeitig deuten - ich kündigte. Nach einer weiteren Station im Marketing folgte ich (endlich) meinem Herzen, ließ alles hinter mich und ging im Mai 2018 nach Hamburg. Ein Schritt, der mit Zweifel und Ängsten verbunden war: Neues Land, neuer Job, entfernt von Familie, Freunden und dem gewohnten Umfeld. Ich wusste zu Beginn nicht, wie lange ich bleiben würde und nach wenigen Monaten wurde mir bewusst, dass ich zu sehr in meiner Heimat verankert war, um im hohen Norden glücklich zu werden. So kam es, dass ich „schon“ nach acht Monaten wieder in die Steiermark zurückkehrte. Zuhause angekommen hörte ich nicht selten Sätze wie „Das hat sich ja gar nicht ausgezahlt.“ oder „Das war aber ein kurzer Ausflug.“ Sätze, über die ich nur schmunzeln kann. Der Schritt nach Hamburg war die bisher beste und wichtigste Entscheidung in meinem Leben. Ich habe in diesen Monaten mehr gelernt, als ich mir je vorstellen hätte können: Ich habe mich meinen Ängsten gestellt und Neues gewagt. Ich habe alte Denkmuster und Gewohnheiten über Bord geworfen und stattdessen meine persönlichen Zielen verfolgt. Ich habe gelernt, auf mich selbst zu hören und viel wichtiger - an mich zu glauben.